Sonntag, 22. Januar 2017

Natur & Garten...

Den Tipp hatte ich von der Schwester meiner Schwiegertochter beim gemeinsamen Brunch erhalten. "Das kann man schlecht erklären, da mußt du unbedingt mal hin", waren ihre Worte. Seitdem stand 'NaturaGart in Ibbenbüren' mit einem Fragezeichen in meinem Notizblock.



Ich hatte also keine Ahnung, was mich dort erwarten und ob es mir gefallen würde. Aber mit Natur und Garten liegt man bei mir eigentlich immer richtig. 

Inzwischen war ich dort. Und ich muß schon sagen: so groß hatte ich es mir nicht vorgestellt. Es handelt sich um eine Fläche von 200.000 qm rund um das seit ca. 150 Jahren bestehende Hauptgebäude mit einem über 300 Jahre alten Speicher, einer Gärtnerei, einem Cafe, einer Tempelruine, einem großen Park/ Unterwasserpark und großer Palmenhalle mit Gastronomie. 

Seerosenteiche, Schwimm- und  Tauchteiche mit vielen Pavillons, Brücken, Stegen und unzähligen Pflanzen machen den Besuch zu einem unvergeßlichen Erlebnis. 

Da gibt es auch noch Deutschlands größtes Kaltwasser-Aquarium und den weltweit größten für Sporttaucher gebauten Folienteich mit über 2 m langen Stören, Unterwasserhöhlen, einem Wrack und einem über 300 m langen Höhlensystem. Fische und auch Sporttaucher kann man an Glasscheiben unter Wasser beobachten. 

Schön ist, dass man alle Materialien, die in diesem Wasserpark Verwendung fanden, bei NaturaGart erwerben kann. Auf alle Fragen rund um einen Wassergarten gibt es hier kompetente Antworten. NaturaGart ist kein Händler, sondern ein Hersteller mit Produktion und Direktvertrieb, der seine Erzeugnisse in dieser riesigen Anlage selbst testet. 

Ich hielt mich in diesem Wasserpark etwa 1 1/2 Stunden auf, weil ich noch weiter mußte, hätte auch einen ganzen Tag bleiben mögen. Es sind 400 kostenfreie Parkplätze vorhanden. Für meinen Besuch hatte ich absichtlich einen Wochentag gewählt.

Erst zu Hause beim Lesen in der Broschüre habe ich festgestellt, dass ich z.B. die Wasserwildnis noch nicht gesehen habe.  Also muß ich da noch einmal hin. Besonders schön soll es im Frühling mit den Zwiebelpflanzen sein und im Hochsommer mit Sommerblumen und Stauden.  

Ich fand es bei meinem Besuch Anfang Juni sehr schön mit den blühenden Seerosenteichen, den vielen Sitzgelegenheiten an lauschigen Plätzen, den wunderschönen grünen Farnen und der überwiegend dezenten, natürlichen Bepflanzung der sich durch den ganzen Park schlängelnden Sandsteinmauern. 



Ein besonderes Highlight hatte ich noch: als ich an der neu errichteten Tempelruine nicht weiter wußte, sprach ich einen jungen Mann an, der sich als der bekannte Graffitikünstler Sebastian Rolf entpuppte. Er hatte gerade seine Arbeit an der großen Halle der Tempelruine (Wände und ein großes dreiteiliges Bild) beendet und war dabei, seine Sprühdosen einzupacken. Ich war also die erste, die mit seiner Erlaubnis sein gerade fertiggestelltes Werk am 06.06.16 um 15.07 Uhr fotografieren durfte.


Einen Wermutstropfen hatte die Sache allerdings: Am Eingang stand ein Schild mit der Aufschrift:

'Foto - Video 
Nur zur privaten Verwendung!' 

Deshalb achtete ich darauf,  mich auf neutrale Fotomotive zu beschränken.

Die Querformatfotos lassen sich durch Anklicken vergrößern.






 





















Vielleicht habe ich den einen oder anderen von Euch neugierig gemacht. Es wäre ein schöner Familienausflug für Natur- und Gartenfreunde. Kleine Kinder sollte man allerdings wegen der vielen Teiche nicht aus den Augen lassen.

All meinen Leserinnen und Lesern wünsche ich einen schönen Sonntag.

P.S.
Dieser Post lag seit Juni 2016 bei mir auf Entwurf, weil ich wegen der Veröffentlichung der Fotos Bedenken hatte. Also  entschied ich mich Mitte Januar zu einer schriftlichen Anfrage bei NaturaGart. Daraufhin bekam ich von dort grünes Licht. Danke.
 

Freitag, 20. Januar 2017

Friday Flowerday bei Holunderbluetchen...



Nachdem ich das alte Jahr mit weißer Amaryllis und Barbarazweigen ziemlich niedergeschlagen verabschiedet hatte, melde ich mich heute beim Friday Flowerday zurück mit dieser rot-weißen AMORICE.

Ja, zu den frostigen Temperaturen - zu Eis und Schnee im Winter - gehören für mich Amaryllis einfach dazu: im Dezember weiß oder dunkelrot und nun im Januar gerne auch mal rot-weiß mit grünlicher Mitte.

Ich kaufte die Amaryllis - auf 98 Cent reduziert - Anfang Januar mit einem entsprechenden Pflanzenschild. Von der Knospe ragte gerade mal die Spitze aus der Blumenzwiebel heraus. 

Die Chance, die ich ihr gab, nutzte sie. Vor dem Kochnischenfenster ging sie ab wie eine Rakete, so dass ich sie schon bald auf die Arbeitsplatte stellen mußte, weil sie oben gegen den Jalousienkasten stieß. 

Als der lange Blütenstiel gestern in eine besorgniserregende Schieflage geriet, schnitt ich ihn für die Vase, holte aus dem Garten Zweige von der Forsythie, vom falschem Jasmin und Früchte vom Efeu in seiner Altersform.

Zusammen mit dem 'frostigen' Aquarell des Malers Heinsch aus dem Jahre 1983 paßt der Strauß zu dem,  was mir mein Blick in den Garten zeigt.

 




Den langen Stiel mußte ich um ca. 50 cm einkürzen. Er war mir zu schade zum Wegwerfen. Ist es nicht schön, was sich daraus entwickelt hat?

Die Enden, die im Wasser stehen, habe ich mit Tesafilm umklebt, weil sie sich sonst auch so 'umkrempeln', was dazu führen würde, dass sie kein Wasser mehr aufnehmen könnten.
 

Das Licht ist zu dieser Jahreszeit immer ein Problem. Doch plötzlich kam die Sonne raus und dann gab es noch diesen bunten Abendhimmel.

Blick aus meiner Terrassentür...
 'Warte nicht
 auf das große Wunder,
sonst verpaßt du die vielen kleinen'.

All meinen Leserinnen und Lesern wünsche ich ein schönes Wochenende.

Dienstag, 17. Januar 2017

Bilder-Pingpong bei 'schreibtischwelten'...

 
Dagobert Krause betritt ein wenig außer Atem die Geschäftsstelle im zweiten Stock des Gebäudes. 'Schon wieder ein neues Gesicht, ständig diese personellen Veränderungen', denkt er verärgert
Es kommt zu folgendem Dialog:

'Guten Tag! Ist Ihr Kollege nicht da?'
'Nein, ich mach' das hier allein. Was kann ich für Sie tun?'

'Mein Name ist Krause, ich möchte einen Schaden melden.'
'Einen Schaden melden? Welchen Schaden?'

'Ich habe einen Dachschaden.'
'Einen Dachschaden?' fragt der Sachbearbeiter leicht irritiert und bemüht, ernst zu bleiben.

 
'Ja, seit gestern, wenn Sie es genau wissen wollen', antwortet Krause leicht gereizt, 'und was ist dabei so lustig?'
'Weil ich Ihren sogenannten 'Dachschaden' nicht beurteilen kann. Dazu müssen Sie eine ärztliche Bescheinigung beibringen. Dann sehen wir weiter.'

'Was heißt hier einen 'sogenannten' Schaden und nicht zuständig?' brüllt Krause mit hochrotem Kopf den verduzten Sachbearbeiter an. 'Das darf doch wohl nicht wahr sein, junger Mann, für was zahle ich seit Jahr und Tag meine Versicherungsbeiträge? Ich fühl' mich hier grad' wie in einem Irrenhaus, werde mich an der Hauptstelle bei Ihrem Vorgesetzten über Sie beschweren!'
'Ja, aa..., aaaber...', stottert der Sachbearbeiter, nach einer passenden Antwort ringend.

Dagobert Krause verläßt grußlos und empört die Geschäftsstelle.

Zu Hause angekommen, fragt die Gattin Eleonore Krause ihren Gemahl:
'Ist alles okay? Hast du der Versicherung den Schaden gemeldet?'
'Nichts ist okay,' schnauft Krause, 'ich habe den Eindruck, dass bei dem neuen Sachbearbeiter ein paar Ziegel locker sind. Stell dir vor, der verlangt von mir die Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung.'

'Wieso denn das und worüber?' fragt Eleonore erstaunt.
'Na, worüber wohl? Natürlich über den Dachschaden!'


In diesem Augenblick geht Eleonore Krause ein Licht auf. Schalk blitzt aus ihren Augen. Kopfschüttelnd schaut sie ihren Gatten an und bricht in lautes Lachen aus. Dagobert Krause versteht die Welt nicht mehr.

'Ja, sag mal', fragt sie ihren Göttergatten schließlich, 'hast du denn vergessen, dass die Versicherung schon vor mehr als drei Jahren in den Neubau am Berliner Platz umgezogen ist und sich in diesen Räumlichkeiten seitdem die Krankenkasse befindet?'

Dagobert Krause schlägt sich mit der flachen Hand gegen die Stirn.
'So ein Mist! Und das muss ausgerechnet mir passieren. Ich bin dann mal weg... bei der Versicherung'.

Das zum Thema 'Kyrill mit Folgeschäden'.

Lucias Impulsbild
Verlinkt mit: 'schreibtischwelten'

Mein Rat: Augen auf und immer mal wieder auf die Schilder achten. Dinge ändern sich. Das ganze Leben ist Veränderung. Ich wünsche Euch einen guten Tag.

Freitag, 13. Januar 2017

Karibik: Flora & Fauna...

Die Karibik steht nicht nur für blauen Himmel, blaues Meer, Palmen, Traumstrände, für Schiffe/ Boote, bunte Häuser und traumhafte Sonnenuntergänge. Sie hat auch eine wunderschöne Pflanzen- und eine für uns ungewöhnliche, manchmal bizarre Tierwelt. Aber schaut doch selbst.


Diese Farben tun gut, wärmen meine Seele. Und mir schießt Rudi Carrels Schlager 'Wann wird es endlich wieder Sommer sein?' durch den Kopf.

Die Querformatfotos lassen sich durch Anklicken vergrößern.






















Ich wünsche Euch allen eine gute Zeit.