Samstag, 24. September 2016

Vivanno Bosko, ein Name wie Urlaub und Musik...



Kaum war mein Geburtstag vorbei, da gab es schon wieder etwas zum Auspacken. Ich wusste zwar, dass ein Paket für mich unterwegs war. Aber als es mir dann vor die Haustür gestellt wurde und ich es auspackte, war es positive Überraschung und Freude zugleich.




Und hier ist er nun, mein neuer Outdoor-Blumenkübel VIVANNO BOSKO im Antik-Look aus unverwüstlichem Akazienholz mit seitlichen klappbaren Tragegriffen, die mir sehr wichtig sind. Eigentlich wollte ich diesen großen Pflanzkübel für eine meiner Hortensien haben. Aber als der Kübel mit dem wasserdichten Einsatz jedoch vor mir stand, hatte ich das dringende Bedürfnis, ihn mit Wasser zu befüllen und ratzfatz verwandelte ich das Pflanzgefäß in einen Miniteich.





Während ich mich einen ganzen Tag lang bei Temperaturen um die 30 Grad an diesem 'erfrischenden' Anblick erfreute, kam ich zu der Erkenntnis, dass eine verblühte Hortensie keine angemessene Einweihungs-Bepflanzung für einen so qualitativ hochwertigen Blumenkübel ist. Und schon machte ich mich auf den Weg ins Gartencenter. 




Nach den hochsommerlichen Temperaturen der letzten Zeit war die Auswahl für eine der Jahreszeit entsprechende 'herbstliche Bepflanzung' dort nicht gerade groß. Nicht nur wir Menschen, sondern auch die Pflanzen haben unter der Hitze gelitten. Aber ich denke, der bepflanzte Kübel kann sich trotzdem sehen lassen. Die Hortensie muss sich also noch ein wenig gedulden.





Übrigens ist dieser Blumenkübel kein zu spät eingetroffenes Geburtstagsgeschenk meiner Kinder. Er wurde mir samt Einsatz gesponsert.





Und weil ich vor der Haustür, vor der Terrassentür und rechts und links neben der weißen Bank immer gern zwei gleiche Blumenkübel stehen habe und von meinem Neuzugang ehrlich begeistert bin, ist meine erste Online-Bestellung für einen identischen zweiten Pflanzkübel – auf Rechnung  versteht sich - schon unterwegs.


Im Hinblick auf die vielen verdunkelten Schaufenster in den Fußgängerzonen der   Innenstädte mit dem Schild 'Ladenlokal zu vermieten' war ich bislang eher zurückhaltend, was Online-Einkäufe angeht. Ich versuche immer, vor Ort oder in der näheren Umgebung einzukaufen. Aber oft finde ich einfach nicht das, was mir vorschwebt. Und ich denke mittlerweile auch, wenn der Bedarf nicht da wäre, dann gäbe es gar keine Online-Firmen.




Für gestresste Berufstätige, für Familien mit kleinen Kindern und für alte Menschen ohne PKW sind sie sogar ein Segen. Man schont seine Nerven, vermeidet Fahrtkosten, hat keine Transportprobleme und spart kostbare Lebenszeit, wenn man rund um die Uhr von zu Hause aus völlig stressfrei in aller Ruhe suchen, Fotos anschauen, sich über Material und Qualität informieren, abwägen, auswählen und mit einem Klick online bestellen kann.





VIVANNO ist übrigens eine Marke der AE Trade Online GmbH mit dem Sitz in 26419 Schortens. Das Unternehmen bietet außer Pflanzgefäßen auch Körbe, Truhen, Kleinmöbel, Accessoires u.a. an. Korbwaren gibt es z.B. aus Weide, Rattan, Polyrattan, Seegras, Wasserhyazinthe und Pflanzkübel außer Holz auch aus Fiberglas, Edelstahl, Zink, Cortenstahl und anderen Materialien. Ich habe auf Anhieb etliche Artikel entdeckt, die mir gefallen, weil sie stilvoll und zeitlos schön sind.


Schaut doch mal selbst unter:
https://www.vivanno.de/



Von hier aus schicke ich noch einen lieben Gruß an Janina Kappel, die meinen Blog entdeckt und mich daraufhin angeschrieben hat. Und ein DANKE an den Chef des Unternehmens dafür, dass ich mir den Artikel selbst aussuchen durfte, den ich Euch hier vorgestellt habe.



All meinen Leserinnen und Lesern wünsche ich ein schönes Wochenende.


Freitag, 23. September 2016

Hab' Sonne im Herzen, ob's stürmt oder schneit...




Der 'Blumenkurier' fuhr mit dem Fahrrad vor und schenkte mir diesen wunderschönen kleinen Geburtstagsstrauß: eine Sonnenblume mit einem Enziankranz. Der Strauß paßte perfekt zu dem gedeckten Tisch mit der blauen Tischdecke.


 
Beim Anblick der großen 'Sonnen'(-blume) mußte ich an meinen Vater denken, dessen Lebensmotto war: 'Hab' Sonne im Herzen...'



Der 'Mann mit dem Fahrrad' ist der Herzallerliebste meiner Tochter, der vielen von Euch schon bekannt ist, weil er immer so ausgefallene besondere Sträuße schenkt, vor allem natürlich seiner Liebsten, ab und zu bei besonderen Anlässen auch mir...




Und mit diesem Blumenstrauß möchte ich am heutigen Friday Flowerday bei Holunderbluetchen allen Leserinnen danken für die Glückwünsche zu meinem Geburtstag. Ich habe mich über jeden einzelnen von ganzem Herzen gefreut.

All meinen Leserinnen und Lesern wünsche ich einen schönen Tag und ein schönes Wochenende.

Mittwoch, 21. September 2016

Geburtstagsgedanken...

Früher kam es öfter vor, dass meine Tochter ihre Studienkollegin Lausy mit nach Hause brachte. Dieser Besuch kündigte sich garantiert immer durch fröhliches Lachen vom parkenden Auto auf der Straße her an. Und ich holte dann schon mal das Waffeleisen aus dem Schrank.




Als wir eines Tages am runden Tisch saßen, kam irgendwie das Gespräch auf die Großeltern. Lausy's Eltern waren berufstätig, so dass sie schon immer ein gutes Verhältnis zu den Großeltern hatte, mit ihnen als Kind und als Heranwachsende jahrelang in Urlaub gefahren war. Die Großfamilie wohnte in dem Haus des Großvaters in einem Kurort in Niedersachsen.





Da erzählte Lausy eines Tages, dass, wenn die Oma das Essen koche, sie die Abfälle einfach durch das Küchenfenster entsorge, gerade so, wie sie anfielen. Das hatte zur Folge, dass der Opa – er war ein pensionierter höherer Beamter und beide waren damals schon über 80 Jahre alt - ständig damit beschäftigt war, die Abfälle unterm Küchenfenster aufzusammeln und wegzubringen, während seine Frau kochte. Er habe sich nie auch nur mit einem einzigen Wort darüber beschwert.





Wir als emanzipierte Frauen fanden das damals lustig und sagten, das sei die Rache einer Nur-Hausfrau, die bis ans Ende ihrer Tage den Haushalt machen muss, während der pensionierte Ehemann seinen Ruhestand genießen konnte, den sie zumindest während der Zeit der Essenszubereitung absichtlich in einen Unruhezustand versetzte.





Ich war damals in Vollzeit berufstätig, hatte genug Stress, konnte mir daran aber leider kein Beispiel nehmen, weil unter meinem Kochnischenfenster ein Blumenbeet ist und das Küchenfenster der Nachbarn sich direkt gegenüber befindet.





Seit ich aber Rentnerin und ein bisschen bequem geworden bin, sammle ich beim Kochen die Küchenabfälle in einer Tüte, die ich dann im hohen Bogen von meiner Terrassentür aus über die Mauer hinweg auf die Kelleraußentreppe werfe. Und jedes Mal muss ich dabei schmunzeln und an Lausy's Oma denken. Allerdings bringe ich die Abfälle, nachdem ich in der Kochnische klar Schiff gemacht habe, dann später selber in den Bio-Komposter. Aber immerhin...





Eigentlich habe ich mittlerweile im Werfen einige Übung und den Bogen raus. Aber wie es so ist: eine Sekunde unaufmerksam sein und schon ist es passiert. Im späten Frühjahr landete die Tüte im Zentrum meiner liebsten Hortensie 'Four Seasons', die ich letztes Jahr von meiner Tochter zum Geburtstag bekam. Die mittleren Triebe waren komplett abgebrochen. Und der Schmerz war groß.







Warum ich Euch das erzähle? Heute ist - schon wieder mal - mein Geburtstag. Und die Fotos stammen von der besagten Hortensie. Die Außentriebe hatten viel Platz und konnten sich gut entwickeln. Auch die Mitte ist inzwischen wieder zugewachsen. Und die Hortensie hat es immerhin noch geschafft, sieben Blütenstiele hervorzubringen. Wenn das kein Grund zur Freude ist, ja, und Astern habe ich schon als Kind zu meinen liebsten Septemberblumen gemacht.
  


Das war meine diesjährige Geburtstagsgeschichte. Ich danke dem lieben Gott, dass ich hier noch so fröhlich am Computer sitzen kann und meine Sinne beisammen habe. Es war nicht unbedingt ein gutes Jahr. Aber es hätte noch schlimmer kommen können.





Die Hortensie blühte im vergangenen Jahr natürlich viel prächtiger. Ich habe sie nicht nur verstümmelt, sondern auch noch den Dünger vergessen. Und mein Vorjahresgeburtstagspost war auch deutlich anspruchsvoller. Wer da noch mal reinschauen möchte, kann dies HIER tun.









All meinen Leserinnen und Lesern wünsche ich einen schönen Tag.


Dienstag, 20. September 2016

Brüll, Löwe, brüll...!

Fragen über Fragen beim Betrachten von Lucias Impulsfoto beim Bilder-Pingpong und das dringende Bedürfnis, laut zu rufen: "Brüll, Löwe, brüll...!"


"Was, lieber Löwe, König der Tiere, hat man mit dir gemacht? Wie konnte es dazu kommen? Du mit dem Kopf in der Schlinge? Ich denke, ich seh' nicht richtig, glaube es nicht.




Du  bist doch stark, stärker als alle anderen, stärker als der Mensch. Warum hast du dich nicht gewehrt? Mit einem einzigen Schlag deiner Pranke hättest du den Angreifer abwehren, sogar töten können. Warum hast du es nicht getan?


Was sollen die anderen Tiere von dir denken, deren Vorbild du bist?


Ich will eine Antwort von dir. Ich muß es wissen, bitte."


Für einen Augenblick gab der 
Schöpfer des Himmels und der Erde
dem Löwen die Sprache des Menschen. 
Und der Löwe antwortete wie folgt: 


"Und was sollen wir Tiere von euch Menschen denken? Unser Vorbild war stets der Mensch, der sich selbst als die Krönung der Schöpfung bezeichnet. Im Auftrag aller Tiere frage ich euch: Was ist eure Antwort auf unsere Fragen? Ihr zerstört die Natur, plündert den Planeten, müllt ihn zu, so dass wir kaum noch Lebensraum haben. Haben wir, haben unsere Nachkommen, habt ihr, hat unsere Erde überhaupt noch eine Zukunft...?



Das sind meine düsteren Visionen, wie es in Zukunft auf unserer wunderschönen Erde aussehen könnte, kein Platz für Mensch und Tier. Und ich dachte immer, der Schöpfer hätte euch mit Intelligenz ausgestattet, weil er euch als Hüter, Bewahrer und Beschützer all dessen einsetzen wollte. 


Zieht die Schlinge, die ihr mir um den Hals gelegt habt, ruhig zu. Ich bin alt, traurig und müde geworden, mag das Elend nicht mehr mit ansehen. Eure Schlinge aber, und das sage ich euch, die habt ihr euch selbst um den Hals gelegt, und zwar aus Gier nach immer mehr, aus Dummheit, weil ihr mit euresgleichen nicht in Frieden leben könnt, Kriege anzettelt, die Natur zerstört. Was muß noch alles passieren, damit die Menschheit endlich zur Vernunft kommt? Nehmt euch an uns Tieren ein Beispiel. Es geht auch anders, vielleicht ist es ja noch nicht zu spät... für uns alle."


"Gut gebrüllt, Löwe, das waren klare Worte. Danke! Und nun komm, ich öffne den Knoten und nehme dir die Schlinge vom Hals. Wir sitzen doch beide im gleichen Boot..."



Meine ganz persönliche Meinung: 

Wenn alles auf dieser Welt eine Stimme hätte, sich lautstark wehren könnte, die Vögel in der Luft, die Tiere auf der Erde, die Fische im Wasser, die Pflanzen, die Bäume, die Flüsse, Seen, Meere, die Berge, die Pole, der Regen und der Wind, ja, sogar die Erde selbst (sie bebt ja schon oft genug),  dann gäbe es vielleicht nicht solch einen Frevel wider die Natur . 

Die Naturmenschen - Indianer, die unseren Planeten liebevoll 'Mutter Erde' nennen, und die Handvoll Naturvölker, die es heute noch gibt, die sich selbst als 'die wahren Menschen' bezeichnen - verstanden/ verstehen die Sprache der Natur, weil sie mit ihr und von ihr, nicht gegen sie leb(t)en

Die sogenannte Zivilisation - vielleicht mit Ausnahme der Landwirte - hat dieses alte Wissen vergessen oder verdrängt, weil sie in anderen Sphären schwebt, sich mit Kriegsführung und Eroberung des Weltraums beschäftigt, nachdem die Bodenschätze hier so langsam zur Neige gehen. Es geht vielen Menschen nur noch um Profit, Reichtum, Ansehen, Macht, Prestige - auf Kosten unserer Erde. 

Haben wir, haben unsere Enkel, hat unser Planet noch eine Chance?

All meinen Leserinnen und Lesern wünsche ich einen guten Tag.