Samstag, 29. April 2017

'Jeden Morgen in meinem Garten...

...öffnen neue Blüten sich dem Tag.
Überall ein heimliches Erwarten,
das nun länger nicht mehr zögern mag.'
Matthias Claudius



Welch  Glück mir mein Garten in dieser Woche geschenkt hat, möchten Loretta und Wolfgang vom 'Fachwerkhaus im Grünen' heute wissen. Nichts leichter als das!  

Meine Clematis montana, die - geschützt durch die Kletterhortensie - an der Westseite des Gebäudes im Hochbeet wächst und unter anderem auch das über der Kellertür an der weißen Hauswand hängende Regal berankt, ist ohne große Vorwarnung erblüht.  Meine Freude darüber ist groß. 

Dann wird sich ja an der Süd- und Nordseite des Hauses demnächst auch etwas tun. Ich bin froh, wenn nicht alle Waldreben gleichzeitig blühen und sich dadurch die Blütezeit ein wenig verlängert. Schaut doch einfach selbst:












Es gibt auch noch ein paar 'Nebendarsteller', die eine gute Figur machen und mich ein wenig darüber hinwegtrösten, dass meine Hortensien durch den Nachtfrost ziemlich ramponiert sind.






















Gartenglück Linkparty

All meinen Leserinnen und Lesern wünsche ich ein schönes Wochenende.

Freitag, 28. April 2017

Barockkirche in Vreden-Zwillbrock...


Franz von Assisi
Nach meinem Spaziergang im Zwillbrocker Venn fuhr ich zurück zum Parkplatz an der Biologischen Station, um von dort aus die barocke Kirche St. Franziskus auf der gegenüberliegenden Straßenseite zu besichtigen. 


Diese Barockkirche war bis zum Jahre 1811 die Kirche des angrenzenden ehemaligen Franziskanerklosters. Sie war insbesondere auch für die Katholiken aus Twente und aus dem Achterhoek direkt hinter der Grenze der Republik der Vereinigten Niederlande von großer Bedeutung, weil den Katholiken in den calvinistischen Niederlanden Ende des 16. Jahrhunderts und im 17. Jahrhundert die Ausübung ihres Glaubens verboten war (nachgelesen bei Wikipedia).

Das Kreuz auf meinem nachfolgenden Foto erinnert an das ehemalige Franziskanerkloster bei Zwillbrock.


Die Barockkirche bietet einen guten Rahmen für Konzerte (Geistliche Konzerte, Chor- und Orgelkonzerte), die dort ganzjährig regelmäßig stattfinden. Nun schaut doch selbst. Die Querformatfotos lassen sich durch Anklicken vergrößern.

















Die Kirchentür war zwar geöffnet. Ich konnte allerdings nur den Vorraum betreten, was nach den Vorkommnissen der letzten Zeit anderenorts auch verständlich ist.


Wem die Fotos nicht ausreichen, wer neugierig wurde und wer Lust auf einen virtuellen Rundgang hat, kein Problem. Die moderne Technik macht's möglich. Ihr braucht einfach nur mit der Maus den Bruder Hubert anzuklicken und schon erfahrt Ihr von ihm alles Wissenswerte rund um diese besondere Barockkirche.



HIER
geht's zur Flamingoroute im Zwillbrocker Venn
und
HIER
geht's ins Naturschutzgebiet Zwillbrocker Venn

All meinen Leserinnen und Lesern wünsche ich einen schönen Tag.

Dienstag, 25. April 2017

Kalt erwischt hat mich das Thema 'Glas' in Lottas bunter Welt.




Habe ich doch gerade erst kürzlich einen Post über ausufernde Sammelleidenschaft geschrieben, so steigt mir bei Lottas Thema GLAS fast die Schamesröte ins Gesicht

















Soweit ich zurückdenken kann, war ich fasziniert von Glas. Glas hat mich von Klein auf an fast andächtig staunen lassen.








In meinen 'Erinnerungen gegen das Vergessen', in denen es um meine ersten 14 Lebensjahre geht, gibt es dazu folgenden Absatz:











'Mein Großvater hatte ein eigenes Zimmer, dessen Fenster sich an der Ostseite des Gebäudes befand. Eines Morgens lief ich zu ihm. Er saß auf der Bettkante. Die Morgensonne schien durch das Fenster direkt auf den hohen Schrank mit den großen Glastüren. Alles im Schrank glitzerte und funkelte. Ich war überwältigt, stand mit großen Augen da und fragte nur: „Opa, was ist das?“








Großvater stand auf, nahm mich auf den Arm, ging mit mir zu dem Schrank und sagte nur: „Das ist Kristall.“ Da waren Gläser, Teller, Schüsseln. Auf mich wirkte das wie ein Riesendiamant. Nie zuvor hatte ich so etwas Schönes gesehen und konnte mich daran nicht sattsehen. Das also ist Kristall, dachte ich, ohne das Wort zu begreifen.'











So kommt es nicht von ungefähr, dass ich schon als junges Mädchen häufig Kundin in Fachgeschäften für Glas & Porzellan war. Ich ließ mir dort die Qualitätsmerkmale von teurem handgeschliffenen Kristallglas und mundgeblasenem Glas und die Qualitätsunterschiede zu Wirtschaftsglas erklären. Ich studierte die Prospekte entsprechender Hersteller und erfuhr auf diese Weise alles Wissenswerte über  die Kunst des Glasblasens. 




Schon bald war ich beim Kauf von Glas in der Lage, Schlieren, Risse und Blasen als Glasfehler zu erkennen. Ich wusste, dass echtes Bleikristall einen Bleioxydgehalt von über 24% haben muß, dass man edles Glas nicht nur an der Brillanz des Glases erkennt, sondern auch am deutlich schwereren Gewicht und an seinem lang andauernden, schwingenden Klang und - last but not least - dass es durch das Schleifen des Kristallglases zu Lichtbrechungen kommt, die das Glas zum Funkeln bringen, was mich als Kind so faszinierte.









Meine Fotos und Collagen zeigen handgeschliffenes Bleikristall verschiedener Firmen und mundgeblasenes Glas von  Holmegaard in Opalweiß und in Klar. Letzteres ist bekannt für seinen Blauschimmer. Bei den Objekten auf den letzten Bildern handelt es sich um sehr aufwändig hergestelltes Glas  von BODA (GALAXY, Design Bertil Vallien), das sich unwahrscheinlich gut anfühlt.

'Glück & Glas, wie leicht bricht das...'

Eines haben sie gemeinsam, achtsam sollte man mit beiden umgehen.

Bei Lotta gab es übrigens schon mal Glasobjekte. Schaut mal  HIER

Verlinkt mit: https://heutemachtderhimmelblau.com/bunt-ist-die-welt-114/

All meinen Leserinnen und Lesern wünsche ich einen schönen Tag.