Montag, 14. März 2016

Metamorphose einer Malerin oder...

...vom tristen Alltagsgrau zu den harmonischen Farben des Lebens.


Das von Lucia beim Bilder-Pingpong vorgegebene Impulsfoto zeigt eine jüngere, dunkelhaarige Frau mit Pferdeschwanz auf einem Stuhl sitzend, vor den Knien eine Staffelei mit weißer Leinwand, rechts daneben einen etwas wackeligen Hocker, darunter einen XXL-Joghurtbecher, links neben dem Hocker sehen wir eine Mineralwasserflasche. 

Was auf dem Hocker liegt, ist nicht genau zu erkennen. Es könnten ein Tablet und ein Handy sein, vielleicht auch ein Malkasten mit Aquarellfarben. Dagegen spricht allerdings, dass kein Wasserglas zu sehen ist, ebenso fehlen Pinsel.

Die Frau hält ein Passepartout in der erhobenen linken Hand, auf das sie schaut. Die Leinwand scheint völlig leer zu sein. 

Der Ort des Geschehens ist ein verunkrauteter, gepflasterter Platz, links unten eine ungepflegte Rasenfläche. Die Frau wendet dem Betrachter den Rücken zu.


Das Foto erweckt den Eindruck, dass die nicht unbedingt modebewußte Dame ein Bild malen möchte. Es scheint sich um eine zur Bequemlichkeit neigende, unsportliche Person zu handeln. Dafür spricht, dass sie es sich auf einem Stuhl bequem gemacht und mit Essen und Trinken versorgt hat. Es könnte allerdings auch sein, dass gesundheitliche Probleme dies erforderlich machen, wovon ich jetzt mal nicht ausgehen möchte.


Ich würde der Malerin am liebsten zurufen: 'Mädchen, in dieser trostlosen Umgebung kannst du lange durch die Öffnung des Passepartouts nach einem geeigneten Motiv schauen. Das wird nichts. Da siehst du nur Unkraut und vertrocknetes Gras.

 

Und wenn du mich fragst, ich mag keine halben Sachen. Wenn man etwas macht, dann ganz oder gar nicht! Wenn du also Bilder malen willst, dann mach es mit Schwung und Begeisterung, mit vollem Elan.

Deshalb merke dir schon mal vorab: Ein Maler steht vor seiner Palette und sitzt nicht auf einem Stuhl. 

Außerdem sind Sandalen und Freizeitlook zwar bequem. Wenn du aber erfolgreich sein willst, empfehle ich dir dringend ein neues Outfit.


Aber besorg' dir zuerst einmal ein Paar Nordic Walking-Stöcke, beginne unverzüglich mit dem Walken, und zwar in der Natur: im Wald, an einem See, in der Heide, am Meer. Da wirst du Motive finden noch und nöcher.


Außerdem wird dein Kopf frei, du bekommst eine gesunde Gesichtsfarbe und verlierst überflüssige Pfunde. Die ganze Schwerfälligkeit fällt von dir ab. Du fühlst dich wie neugeboren, könntest Bäume ausreißen, die ganze Welt umarmen, hast plötzlich Lust auf trendige Klamotten und vielleicht sogar auf eine neue Haarfarbe.


Und der Erfolg stellt sich wie von allein ein. Eines Tages schaust du in den Spiegel. Dich lacht eine selbstbewußte, dynamische, junge Frau an. Du kannst nicht glauben, dass du dies bist.



Und dann beginnst du zu malen, bringst dein Lebensgefühl auf die Leinwand, malst schöne Bilder in bunten Farben, die das Leben in  all seiner Schönheit und die Natur in all ihren Schattierungen zeigen.


Kunst kommt zwar von Können. Aber es sind nicht immer die größten Künstler, die erfolgreich sind und Bilder verkaufen. Es gehört auch Persönlichkeit dazu. 


Eines Tages wird ein Galerist auf dich aufmerksam, besucht dich, macht dir ein Angebot. Sechs Bilder will er dir abnehmen. Verschenk sie nicht. Schau ihm in die Augen und verlange das Doppelte von dem dir vorschwebenden Preis. Und du wirst sehen, wie der Rubel rollt.


Und denk dran, bei knallharten Verhandlungen immer lächeln und schön die drei oberen Knöpfe deiner Bluse offen lassen...



Ich wünsche Dir viel Erfolg'.
Und all meinen Leserinnen und Lesern wünsche ich eine schöne Woche.

Kommentare:

  1. Großartig, großartig. Hut ab, meine Gedanken hast du wundervoll zum Ausdruck gebracht.
    Ich wollte es noch anders machen, habe mich dann aber besonnen und nun morgen wirst du es sehen.
    Du bist zeitig dran.

    Ich finde einfach toll und deine Bilder und DU - nehme ich mal an - sind total klasse.

    Lieben Gruß Eva

    AntwortenLöschen
  2. Wunderbare Gedanken zum Bild der Malerin. Meine wären anders... anders eben. Und das Kunst von Können kommt sehe ich auch nicht immer so. Auch wenn die Malerin auf den letzten Bilder wunderbar zum Bild passt, könnte ich so schön gestylt nie malen, zwar male ich auch im stehen, aber immer mit Malerschürze. Mein ganzer Körper malt nämlich mit und ich versinke im Bild und meine Hände sehen danach nicht mehr so gepflegt aus. Dann ist schrubben angesagt, denn ich mal auch mit den Fingern. Aber das Bild würde mir auch gefallen, denn es enthält nicht nur Farbe sondern auch Schnur und Ösen...ich mag es wenn andere Materialen mit auf Bild kommen.
    Liebe Grüße
    Rita

    AntwortenLöschen
  3. Liebe Elisabeth, so adrett sehe ich beim Malen NIE aus. Ist das deine Tochter? Da wäre mir meine Kleidung auch zu schade für, denn die Farbe landet bei mir nicht nur auf dem Malgrund. Oft genug bekomme auch ich reichlich davon ab ;-). Liebe Grüße.

    AntwortenLöschen
  4. Das hast Du aber schön geschrieben, liebe Edith. Es kann natürlich sein, daß nicht jeder beim Malen so lange stehen kann. Das mit der Kunst ist wohl wahr ... man kann noch so schön malen können, daraus wird nichts, wenn man nicht der entsprechende Typ ist und bei den Verhandlungen sollte man tatsächlich immer mehr verlangen, dann kommt am Ende gerade das Richtige dabei heraus.
    Wäre auch gespannt, ob Du Deine Tochter fotografiert hast oder eher bei einem Kurs?

    Liebe Grüße
    Sara

    AntwortenLöschen
  5. Liebe Edith,
    das es Persönlichkeit braucht, um ein Kunstwerk zu schaffen, da stimme ich mit dir überein. Und Selbstbewusstsein - den doppelten Preis verlangen, sehr gut. Ich kenne die Szenerie dieses Bildes ja, die nicht so trostlos ist, wie es im Foto wirkt. Es war ein Sommerkurs im Aquarellmalen für Urlauber, der gerade stattfand, als ich in Lüttenort war. Die Damen haben alle gesessen!
    Vielen Dank für deine anregenden und auch streitbaren Gedanken. Und für die Bilder.
    Herzliche Grüße von Lucia

    AntwortenLöschen
  6. Eben, liebe Lucia, Du kanntest die Szenerie des Bildes, ich nicht.
    Ich habe den Text ganz spontan beim ersten Anblick des Bildes geschrieben.
    Auf mich wirkte es wie ein provozierendes, gestelltes Bild. Mir ging es
    um die Gefühle und um meine Gedanken, die dadurch ausgelöst wurden
    und auch nicht in allen Teilen bierernst gemeint waren, wohl aber mit
    der Realität in dem 'Geschäft' zu tun haben. Malen hat für mich mit
    Farbe zu tun, die ich dort nicht sah.
    Auf keinen Fall war es meine Absicht, jemand zu verletzen und schon
    gar nicht die dargestellte Person.
    Es war mein zweiter Beitrag zu dem Projekt. Ich bin Dir nicht böse,
    wenn Du ihn einfach löschst, sofern er nicht in das Konzept paßt.
    Aber wer bei mir liest und mich kennt, der weiß, dass ich auch über
    mich selbst lachen kann.
    Liebe Grüße Edith

    AntwortenLöschen
  7. Dein Text hat mich verunsichert, ich musste ihn erst 3 Mal lesen, aber ich danke dir dafür, er hat mir neue Sichtweisen beschert... Vielleicht (oder wahrscheinlich) habe ich einen anderen Humor, und ich weiß immer noch nicht, was du jetzt ernst meinst... Aber du schreibst ja im Kommentar, dass du deine spontanen Gedanken und Gefühle zu dem Ausgangsbild ausgedrückt hast. und die ersten Impulse kommen ja eigentlich immer aus dem Unterbewusst sein und sind einfach stimmig. Auch wenn der Verstand anschließend etwas anderes sagt...
    Zusammengefasst kommt bei mir an: Wenn du erfolgreich malen willst, mach erst mal Sport, nimm ab, kleide dich modisch, suche dir ein geeignetes Modell und stelle dich voller Elan vor eine Leinwand. Nur eine selbstbewusste, gestylte, dynamische Frau hat eine Persönlichkeit und kann ihre Bilder auch einem Galeristen anbieten, am besten noch mit halb geöffneter Bluse...

    Selbst wenn davon nur ein Bruchteil ernst gemeint ist, kann ich als Künstlerin nur sagen: Ich bin entsetzt! Das ist aber jetzt meine persönliche Meinung, und deine darf daneben natürlich auch bestehen. Wieso bietest du an, deinen Beitrag ruhig zu löschen? Bist du vielleicht selbst auch etwas verunsichert?

    Ich finde es spannend was hier immer so alles passiert... :-)
    LG Sabine

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. In Deinem Beitrag, liebe Sabine, schreibst Du 'nach langer, ideenloser Betrachtung...' fiel Dir das Emil-Tröger-Haus dazu ein. Für mich besagt das doch alles. Es besagt, was das Impulsbild mit einem macht. Es zieht einen runter. Ich wollte weg von dem Emil-Tröger-Haus, wie ich es auch schon in meinem damaligen Beitrag gemacht habe. Ich wollte weg von diesem tristen Ort, der kein Ort für eine Malerin auf Motivsuche ist. Und ich zeigte auf, dass man Motive in der Natur findet, erwähnte, was die Natur mit einem selbst, mit Körper, Geist und Seele macht. Es ging um ein Lebensgefühl und um Farben, die Voraussetzungen dafür sind, überhaupt Bilder malen zu können.
      Bei dem Impulsbild handelt es sich für mich um eine fiktive Person, die man aus eben diesem Grund nur von hinten sieht.
      Zum Glück gibt es ja auch Leser, die den Text so verstanden haben, wie er gemeint ist. Ich danke Dir trotzdem, dass Du Dir die Zeit genommen hast.
      LG Edith

      Löschen
    2. Wenn dein Beitrag deine eigene Meinung widerspiegeln würde, wäre es wohl zu keiner Diskussion gekommen. Du stellst hier aber allgemein gültige Regeln auf, von denen ich mich einfach distanzieren musste.
      Ich weiß nicht, ob du das verstehst, denn du hältst in deiner Antwort immer noch daran fest..
      Hier sieht man wieder gut: Worte sind eben nicht gleich Worte, selbst wenn man die selbe Sprache spricht. Und den Sinn zu verstehen, den jemand damit ausdrücken will, ist noch um einiges schwieriger...

      Viele Grüße
      Sabine

      Löschen
    3. Nicht im Traum, liebe Sabine, habe ich daran gedacht, allgemein gültige Regeln aufzustellen. Ich wüßte auch nicht, wo ich das gemacht haben soll. Wer aufmerksam liest, wird den Aufbau meines Posts erkennen.
      Erstens: eine neutrale Beschreibung des Impulsfotos.
      Zweitens: in 4 1/2 Zeilen beschreibe ich, welchen Eindruck das Foto bei mir hinterläßt.
      Drittens: beschreibe ich meinen ersten Gedanken, was ich der 'Malerin' zurufen möchte (sie sucht ja ganz offensichtlich ein Motiv). Ab da bis zur vorletzten Zeile spreche ich zu ihr. Das ist auch entsprechend gekennzeichnet.
      Viertens und das betrifft den ganzen Rest, der beginnt mit den Worten 'Und wenn du mich fragst' und endet mit 'Ich wünsche dir viel Erfolg'.
      Niemand muß mich fragen. Niemand muß auf mich hören. Klick und weg.
      Aus meiner Sicht nützt es nichts, wenn man der Malerin das Emil-Tröger-Haus vorsetzt, ihr schöne Blumen hinstellt. Das ist für mich nur eine Symptombehandlung. Ich wollte die Ursache beheben und diese junge Frau von diesem tristen Ort weglocken (vom Grau zu den Farben des Lebens.
      Die junge Frau auf meinen Bildern trägt flache Schuhe, dunkle Hose, die Haare zum Zopf gebunden. Mehrmals fällt das Wort 'gestylt'. Der Unterschied zwischen beiden Frauen ist nur eine langsärmelige (züchtige) weiß-blaue Bluse. Manchmal braucht es nur winzige Veränderungen, um einen ganz anderen Eindruck zu vermitteln.
      Jeder Mensch muß sich ab und zu mal neu erfinden. Dabei spreche ich aus Erfahrung. Und das gibt einen Wahnsinnsschub. Mir hat es Spaß gemacht, die junge Malerin in meiner Fantasie zu verwandeln, wie sie mir gefallen würde.
      Es ist ein Spiel (Pingpong). Bei mir hat sich auch niemand beschwert, dass ich das Haus von Emil Tröger renoviert und eine Penthousewohnung oben draufgesetzt habe. Und meine ganze 'Arbeit' war umsonst. Es ist nach wie vor eine Schrottimmobilie.
      Ich weiß nicht, wer die Dame auf dem Impulsfoto ist. Aber ich denke, sie wird weiterhin das machen, was sie für sich als richtig empfindet. Wenn sie noch ein wenig Humor hat, wäre sie für mich schon perfekt. Und vielleicht begegnen wir uns eines Tages, sie trägt dabei eine farbige Bluse und erzählt von bunten Bildern, die sie seitdem gemalt und verkauft hat. Ich wünsche es ihr auf jeden Fall. Sie ist der Mittelpunkt auf dem Impulsfoto. Über was hätte ich sonst schreiben sollen?
      Viele Grüße zurück, Edith

      Löschen
    4. Für mich ist es ein Unterschied ob jemand von sich spricht, also z.B. sagt: "ICH brauche ein farbenfrohes Motiv um malen zu können, und ICH kann auch nur im Stehen an einer Staffelei malen.", oder ob jemand einer anderen Person sagt: "DU brauchst das und das, und DU solltest es so und so machen!"
      Ich habe mich mit der Person auf dem Foto identifiziert und mir vorgestellt, dass du MIR das alles zugerufen hättest: Besorg dir mal ein passendes Outfit etc, treib erst mal Sport um abzunehmen, und wenn du dann eine Persönlichkeit entwickelt hat, kannst du anfangen zu malen. Und zwar vor der Leinwand stehend, man sitzt dabei nicht, und mit einem tristen Motive wird das schon mal gar nichts...usw.usw.
      Hmm... Du könntest dir jetzt im Gegenzug vorstellen, dass ich dir, oder deiner jungen Dame, sagen würde: Dieses Blüschen, die Segelschuhe und der blonde Zopf passen vom Stil und von den Farben zwar perfekt zu dem Bild, aber so ist man nicht erfolgreich, glaub mir, ich kenne mich da aus. Diese Art von Kunst kann man vielleicht verkaufen, aber nicht in Galerien. Das könnte ein Poster sein, passend zu einer maritimen Wohnungseinrichtung. Also "Mädel", guck mal wie steif du da stehst, so wird das nichts, zieh dir erst mal alte, bequeme Klamotten an, die dreckig werden können, damit du mal merkst, wie es sich anfühlt wenn du dich frei bewegen kannst. Dann kannst du auch frei malen. Mal einfach drauf los, hab Spaß, dann bist du authentisch. Es gibt keine Regeln, Malen ist eine Form seine Gefühle auszudrücken. Wenn es dir schlecht geht, malst du eben dunkle, triste Bilder... usw.

      Weißt du warum ich überhaupt noch mal antworte? Ich finde das jetzt schon wieder irgendwie kreativ. Ich hab mir grade vorgestellt, dass wir das alles hier erfunden haben.
      Zwei Personen, die sich über das Thema "Wie malt man richtig?" austauschen und ständig aneinander vorbeireden... :-)

      Viele Grüße
      Sabine

      Löschen
  8. ...das beruhigt mich, liebe Edith,
    dass du schreibst, dass du das nicht bierernst meinst...ich habe gestern schon einmal hier gelesen und nicht kommentiert, weil ich deinen Beitrag beleidigend und dumm fand und das nicht so deutlich sagen wollte, ohne noch einmal darüber nach zu denken...ohne zwinkernden Smiley finde ich das heute auch noch so, aber vielleicht muß man manchmal übertreiben, wenn man Gedanken und Austausch anregen will...ich kann es einfach nicht haben, wenn Frauen als blond und doof hingestellt werden, was in unserer Gesellschaft ungestraft üblich ist...aber wenn sogar Frauen dies mit anderen Frauen tun, das geht für mich gar nicht...und so kommen deine Anregungen für die Malerin für mich rüber...

    wünsche dir einen guten Tag,
    Birgitt

    AntwortenLöschen
  9. Schade, liebe Birgitt, dass mein Post als 'beleidigend' und 'dumm' und als eine Art pauschale Beleidigung aller Frauen bei Dir angekommen ist. Ich dachte, es geht hier um ein Spiel (Pingpong), um ein Impulsfoto mit einer fiktiven Person, zu dem man sich etwas einfallen läßt, mal ernst, mal heiter... Ich werde über Smiley nachdenken.
    Danke für Deinen Kommentar und liebe Grüße, Edith

    AntwortenLöschen
  10. Hallo Edith,
    ich habe mich früher auch mit Malen beschäftigt. Aber dann war keine Zeit mehr dafür, weil die Kinder meine Zeit ganz beanspruchten.
    Jetzt fehlt mir die Leidenschaft dafür. Ich nehme lieber die Kamera und durchstreife die Natur.
    Liebe Grüße von Ingrid

    AntwortenLöschen
  11. interessant und kreativ sind die Texte, die einem auch schmunzeln lassen. Die Idee ist absolut genial und absolut kreativ, ich bin begeistert.
    Herzliche Grüsse, Sichtwiese

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Mir hat es Spaß gemacht, die 'Malerin' in meiner Fantasie durch ihre 'Metamorphose' zu begleiten. Danke für Deine lieben Worte. LG Edith

      Löschen
  12. Wow, hier wird ja richtig Pingpong gespielt und die Bälle gehen noch in den Kommentaren hin und her. Ich finde es ja Klasse, wenn Diskurs entsteht... Jetzt finde ich es doppelt schade, dass ich meine erste Intention beim Foto noch nicht verwirklichen konnte wegen kreativer Abwesenheiten in "Vollbeschäftigung". Was mir deutlich wird, ist immer wieder, dass selbst bei einem solchen Spiel die eigene Erfahrung, eigene Empfindungen, eigene Haltungen usw. ganz einfach auch "mitspielen" und das gegenseitige Verstehen bei allem guten Willen manchmal schwieriger ist als gedacht... Hoch spannend, was hier auf Lucias Impulsbild an Diskussion entstanden ist... Danke, dass du deine spontanen Gedanken so offen aufgeschrieben und mit uns geteilt hast. Du siehst ja, wie das die Gedanken, Worte und Widerworte und Deutungen in einige Richtungen in Gang gebracht hat. Wenn ich mich mit einer der Malerinnen identifizieren wollte, wäre es die etwas mopplige bescheidene auf ihrem Stuhl, weil sie mich gleich an eine eigene Erfahrung erinnert hat. Aber das will ich dann doch lieber in meinem Post unterbringen ;-). Eigentlich wollte ich mit dem Anschauen der anderen Posts bis dahin warten, aber das nun finde ich als eine der Pingpong-Veranstaltungen dann auch wieder ungerecht gegenüber denen, die "pünktlich" waren... Liebe Grüße zu dir und in dein Frühlingsblumenmeer. Bei mir klingeln endlich die Schneeglöckchen und zwei Krokusse sind gestern in der Mittagssonne aufgegangen ;-) - Ghislana

    AntwortenLöschen