Samstag, 26. August 2017

Aquarellmalerei: Ein farbenfroher Spaß...






In meinem heutigen Post, liebe Leserinnen und Leser, geht es zwar hauptsächlich um Blumen, aber nicht um Blumen aus meinem Garten, sondern um Blumenaquarelle von Mechthild Klöpper aus Schöppingen.






Wir lernten uns kennen anlässlich der offenen Gartenpforte, als ich den Garten Gausling besuchte. Sie hatte dort einen Stand mit ihren Bildern.


 


  

Wer mich kennt, der weiß, dass ich bei jedem Straßenmaler stehen bleibe, an keiner Galerie vorbeigehe, ohne mir die Bilder anzusehen und natürlich schaute ich auch bei ihr. Und schnell kamen wir ins Gespräch.





Sie erzählte mir, dass die Aquarellmalerei seit nunmehr schon elf Jahren ihre große Leidenschaft ist, seit sie einen Aquarellkurs an der VHS besucht hatte. Daran anschließend malte sie in einer kleinen Gruppe unter fachkundiger Anleitung weiter, besuchte inzwischen Seminare und Workshops von bekannten Aquarellmalern, wie z.B. Gerard Hendriks aus den Niederlanden, Bernhard Vogel aus Österreich, Martin Lutz aus Speyer, Andreas Mattern aus Dernau und Bodo Meier aus Bonn. 


  

  

Mechthild Klöpper bevorzugt Motive aus der Natur im weitesten Sinne (Flora, Fauna, Landschaften). Ihre große Liebe aber ist das Blumenaquarell. Ihre Aquarelle wurden inzwischen in zahlreichen Orten ausgestellt.


 

Mir überreichte sie zum Abschied ihre Visitenkarte mit einem Mohn-Aquarell. Ich mag Menschen, die sich mit ihrem ganzen Herzblut für etwas begeistern, für eine Sache brennen. Deshalb ging mir die Dame mit den Aquarellen nicht aus dem Kopf. Ich schrieb ihr eine E-Mail.





Und kürzlich durfte ich Mechthild Klöpper sogar zu Hause besuchen. Gerahmt und mit einem Passepartout wirken die Bilder noch einmal ganz anders. Die hier gezeigten Fotos ihrer Aquarelle habe ich nach meinem Geschmack zusammengestellt. 







Zum Abschied stellte ich ihr die Frage aller Fragen, die da lautete: Hätten Sie, liebe Mechthild Klöpper, noch Lust, mir ein paar Fragen zu beantworten?
Aber gerne doch. Fragen Sie ruhig.






 


Ich habe nun viele Aquarelle von Ihnen gesehen. Ist vielleicht eins dabei, das für Sie von besonderer Bedeutung ist, von dem Sie sich nie trennen würden und wenn ja, warum nicht?
Das Bild 'WIR VIER' steht für meine Familie und ist unverkäuflich. Ich habe auch ein paar Bilder, die hier im Wohnzimmer hängen, die ich nicht abgebe.








Haben Sie als Vorlage immer das Original oder machen Sie auch mal Fotos, nach denen Sie später - zum Beispiel im Winter – in aller Ruhe ein Bild malen? Ich könnte mir das gut bei Tierbildern oder Landschaften vorstellen.
Ich male sowohl nach Originalen - z.B. Blumensträuße - als auch nach Fotos. Oft male ich auch aus dem Gedächtnis.

 




 


Malen Sie regelmäßig zu bestimmten Zeiten oder spontan immer mal wieder? Ein Sänger zum Beispiel muss ja ständig seine Stimme trainieren. Wie ist das mit dem Aquarellpinsel?

Man sollte ständig malen und seien es nur ein paar Skizzen. Leider komme ich nicht immer dazu und es gibt auch schon mal größere Pausen. Ich habe im Moment keinen eigenen Raum oder ein Atelier. Aber das wird sich schon bald ändern. Ich habe Phasen, da kann ich gar nicht mehr aufhören und male die halbe Nacht.









Bedauern Sie, dass Sie Ihre Liebe zur Aquarellmalerei nicht schon früher entdeckt haben oder ausleben konnten?
Nein, eigentlich nicht. Ich habe schon immer gemalt und viel anderes ausprobiert. Als die Kinder klein waren, habe ich genäht und ich glaube, ich hätte nicht die nötige Ruhe zum Malen gehabt. Alles hat eben seine Zeit.














Sie haben Kurse bei bekannten Künstlern besucht. Wessen Bilder haben Sie am meisten beeindruckt? Wer entspricht Ihrem Talent oder Ihrer Vorliebe als Vorbild am meisten?
Am stärksten haben mich Martin Lutz und Gerard Hendriks, bei dem ich schon mehrmals gemalt habe, beeindruckt. 






Wäre es für Sie interessant, Städteansichten - wie man sie viel bei Bernhard Vogel sieht - zu malen?
Nein, Stadtansichten sind nicht so mein Ding, dafür bewundere ich aber umso mehr seine Blumenaquarelle.






Hat Ihr Malkurs bei Andreas Mattern Sie zu dem Aquarell von der Eggeroder Kapelle inspiriert? Es erinnert mich an seine Maltechnik.
Andere Bilder hatten mich dazu inspiriert, Gebäude zu malen. Die Fotos der Eggeroder Kapelle hatte ich zu dem Workshop mitgenommen.






Ich bin ja hin und weg von den Aquarellen von Gerard Hendriks. Wie war die Begegnung mit diesem Künstler? Haben Sie Originale von ihm gesehen? Besonders seine Aquarelle zum Thema 'Birds' finde ich sehr beeindruckend.
Ich habe schon viele Bilder von ihm gesehen, seine Ausstellungen und auch mehrere Workshops bei ihm besucht. Er ist ein humorvoller Mensch und die Atmosphäre immer locker und entspannt.




Bei dem Künstler Martin Lutz sind es für mich die Aquarelle mit Menschen. Sie sehen so einfach aus und sind deshalb wahrscheinlich besonders schwer. Haben Sie sich schon mal mit Portraits versucht?
Wir haben bei ihm unter anderem auch Portraits gemalt. Aber das ist nicht mein Ziel.




Was sind Ihre nächsten Pläne und Wünsche?
Ich würde gerne mehr Malreisen unternehmen.







Dann wünsche ich Ihnen, liebe Mechthild Klöpper, dass dieser Wunsch in Erfüllung geht. Danke für die Beantwortung meiner Fragen und danke auch, dass ich hier sein durfte, Ihre Bilder auf meinem Blog zeigen und Sie meinen Lesern vorstellen darf.‘ 
Ich danke Ihnen.


 



Hinweis: Die hier gezeigten Fotos unterliegen dem Copyright von Mechthild Klöpper.

Frage an meine Leser: Was ist Euer Talent, für was brennt Ihr?  Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende und einen guten Start in die neue Woche.

© Copyright by Mechthild Klöpper

Freitag, 25. August 2017

Gartenglück Ende August...



Obwohl es in meinem Garten schon mächtig herbstelt, gibt es doch noch den einen oder anderen Lichtblick in Form von schönen Blüten. Nachfolgend meine kleine Ausbeute bei meinem gestrigen Gartenrundgang.






 
 





 








Das war mein kleines Gartenglück in dieser Woche.
All meinen Leserinnen und Lesern wünsche ich einen schönen Tag.