Lieblingspflanzen


An dieser Stelle möchte ich Euch meine Lieblingspflanzen vorstellen:

LENZROSEN (Helleborus x hybridus, früher Helleborus orientalis):



Noch bevor sich Winterlinge & Co. im Garten regen, treiben die Lenzrosen aus.
Ich kenne kaum eine Staude, die über einen derart langen Zeitraum so attraktiv ist wie die Lenzrose.

Schon der Austrieb, wenn die dicken Knospen noch am Boden liegen, ist sehenswert. Die Blütezeit erstreckt sich oft von Februar bis in den Mai hinein. Selbst mit ihren prallen Samenständen ist sie noch ein Blickfang im Garten.

Ich finde, dass diese kostbare, prächtige, reichblühende, robuste, pflegeleichte und dankbare Staude in keinem Garten fehlen sollte!




Die Lenzrosen sind völlig winterhart und langlebig. Man kann sie über Jahrzehnte am gleichen Platz belassen. Sie entwickeln sich dann zu reichblühenden Horsten.




Einige Dinge sollte man aber schon beachten: Die Staude verträgt keine Staunässe. Im Frühjahr während der Blütezeit für Feuchtigkeit sorgen. Trockenheit im Sommer fördert den Knospenansatz. Als Kind kalkhaltiger Waldgebirge benötigt die Pflanze kalkhaltigen, feuchten, lehmig-humosen Boden und im Sommer warmen Laubschatten. Sie findet sich aber auch mit anderen Bedingungen zurecht, sofern der Boden nicht zur Vernässung neigt.

Ideal ist ein Standort im lichten Schatten, absonnig im Winter und Frühling ohne scharfe Ost- oder Nordwinde. Bei mir gedeihen sie auch sehr gut im Schlagschatten an der Nordseite unseres Gebäudes. Sie mögen Halbschatten und einen nährstoffreichen Boden. Beim Pflanzen zerbrochene Eierschalen ins Pflanzloch geben.

Um der Schwarzfleckenkrankheit vorzubeugen, empfiehlt sich ein Rückschnitt der Blätter im Dezember/Januar. Die Blütenstiele entfernt man nach der Blüte etwa im Mai. Die Pflanze bildet jedes Jahr nach der Blüte wieder ausreichend neue Blätter. Man gibt organischen Dünger und Dolomitkalk oder zerbröselte Eierschalen im März und August, kann sie auch im März/April mit Kompost versorgen.

Kaufen sollte man Pflanzen im Februar/März während der Blüte. Das Farbspiel der Blüten ist unbegrenzt. Es reicht von weiß, rosa, purpurrot bis fast schwarz. Ich habe im vergangenen Jahr in den Niederlanden sogar eine schöne blassgelbe erstanden. Die Blüten sind einfach, halbgefüllt, gefüllt, gepunktet, gestrichelt oder gesprenkelt. Und es kommt immer Neues dazu.

Als Nachbarn eignen sich Schneeglöckchen, Märzbecher, Anemonen, Buschwindröschen, Narzissen, Silberkerzen, Funkien, Farne, Buchsbaum.

Beim Auftreten der Schwarzfleckenkrankheit kranke Blätter entfernen und für gut durchlässigen, kalkhaltigen Boden sorgen. Erfolgsrezept (ohne Gewähr): Kompost, Kalksteinschotter, Buchenlaubhumus, je 1 Prise Gesteinsmehl und Kalk. Wenn keine Blüten kommen, ist Kalkmangel schuld.

Die Vermehrung erfolgt durch Teilung oder aus Samen. Gesät wird im Herbst oder Winter in Töpfe/Schalen, weil die Samen Frosteinwirkung benötigen, um zu keimen. Die Sämlinge in Töpfe setzen und im Herbst an Ort und Stelle in stille Ecken des Gartens mit ½ m Abstand einpflanzen.

Bei mir wachsen Lenzrosen u.a. auch in Hochbeeten und in Kübeln. Dann braucht man sich nicht so zu bücken, um in das wunderschöne Innere zu schauen. Lenzrosen sind wahre Aufstehmännchen. Nach einer frostigen Nacht mit Minusgraden liegen die Blütenstängel am Boden und richten sich dann im Laufe des Tages wieder auf.

Um meinen 'Schönen' das Leben leichter zu machen (insbesondere denen, die ich im Kübel halte, weil sie früher blühen als die im Freiland ausgepflanzten), stülpe ich, wenn Frost angesagt wird, abends hohe Plastiktöpfe (in denen im Supermarkt die Schnittblumen stehen und von denen ich den Boden entfernt habe) über die Pflanzen, bei starkem Frost ruhig zwei Töpfe übereinander.

Auf diese Art und Weise schaffe ich es, dass mich meine Lenzrosen, wenn ich die Jalousien hochziehe und die Töpfe entferne, schon morgens in ihrer ganzen Pracht anlachen.





GARTENAURIKEL (Primula auricula)




Ich liebe die Garten-/Alpenaurikel, obwohl ich nicht gerade behaupten kann, dass ich damit besonders erfolgreich bin.

Ich hatte sie zunächst im Garten, weil ich las, dass sie in jedem nicht zu trockenen Gartenboden gedeihen. Im ersten Jahr blühten sie auch wunderbar. Aber schon im zweiten Jahr kümmerten sie so dahin. Ich habe einfach nicht den richtigen Standort und Boden dafür.

Also setzte ich sie in Töpfe und mischte nach bestem Wissen und Gewissen ein entsprechendes Substrat. Sie blühten im vergangenen Jahr sehr schön und dann z.T. sogar auch noch den ganzen Winter über.




Die Aurikel ist eine winterharte/wintergrüne Staude mit einer Pfahlwurzel. Sie mag einen nährstoffarmen, humosen, kalkhaltigen, feuchten (nicht nassen!), durchlässigen, gern auch steinigen Boden mit Lauberde im Halbschatten. Ideal wäre ein Alpinum.




Wenn man sie in (etwas höheren)Töpfen hält, sollte man erst gießen, wenn die obere Bodenschicht abgetrocknet ist. Ein heller Standort im Halbschatten, auch an der Nordseite eines Gebäudes, wird bevorzugt. Am besten gar nicht düngen oder nur sehr mäßig, wenn die Pflanze mickert.




Leider ist sie auch die Leibspeise von Schnecken, ein Grund mehr, sie in Töpfe zu setzen, obwohl: dorthin schaffen die Schnecken es auch. 




Überwintern bei Topfkultur an geschützter Stelle im Freien, z.B. an der Ostseite des Gebäudes, oder unter einer überdachten Terrasse. Im Winter trocken halten. Licht und kalte Temperaturen sind wichtig. Ruhig durchfrieren lassen. Nur bei längerem Dauerfrost ins Kalthaus stellen.




Die Vermehrung erfolgt durch 5 cm lange Stecklinge oder eingewurzelte Triebe von Juni bis August. Die Töpfe nicht zu groß wählen und im Halbschatten anwachsen lassen.




HORTENSIEN (Hydrangea)




In meinem Garten stehen Hortensien, die schon mein Vater hatte. Ableger von ein und derselben Pflanze blühten am Haus rosa und an Nachbars Seite blau. Damals wunderte ich mich nur. Heute kennt natürlich jeder Pflanzenfreund den Grund.

Mein Vater hatte herrliche Büsche, die er ca. alle drei Jahre radikal stutzte, dafür ein Jahr auf Blüten verzichtete, um in den darauf folgenden Jahren Prachtexemplare zu haben. Das bringe ich einfach nicht fertig. Entsprechend sehen meine Hortensien auch aus.






Dieser laubabwerfende Strauch hat büschelförmig angeordnete weiße, rosa, rote oder blaue Blüten. Dabei kommt es auf die Bodenbeschaffenheit an. Ich gebe meinen Pflanzen etwas Oscorna und etwas Rhododendrondünger und warte, was dabei 'rauskommt.

Hortensien lieben Schatten oder zumindest Halbschatten. Da ich zu wenig Schatten und zu viele Hortensien habe, beschatte ich sie bei Bedarf mit Sonnenschirmen. Zum Glück zeigen sie ja an, wenn ihnen die Sonne zu viel wird.

Bei Hydrangea macrophylla (Garten- und Zuchtformen) werden nur alte Triebe im März entfernt. H. paniculata 'Grandiflora' (Riesenhortensie) dagegen wird im März stark zurückgeschnitten. Bei H. petiolaris (Kletterhortensie für Nordwände) unerwünschte Triebe im Sommer ausschneiden.

Die Vermehrung erfolgt durch Stecklinge im Aug./September. Heute kann man zu den neuen Sorten alles im Internet nachlesen.

An neuen Sorten habe ich außer einer 'Endless Summer' etliche Hovaria-Hortensien, und zwar 'Love you Kiss', 'Sweet Fantasy', 'Feuerwerk rosa', 'Hobelia' und 'Hopcorn'. Letztere hatte ein traumhaftes Blau, als ich sie kaufte. Im letzten Sommer habe ich sie erst gar nicht erkannt, weil sie in schmutzigstem Rosa blühte. Die Hovarias stehen bei mir in großen Töpfen, weil ich mir bezüglich ihrer Winterhärte nicht im klaren bin. Empfohlen wird saure Düngung und Regenwasser, alte Blütenstände und trockenes Holz im Frühjahr entfernen, ein Sommerschnitt Mitte Juni – Juli zwecks Knospenbildung.





PFINGSTROSEN (Paeonia officinalis, Paeonia lactiflora, Lactiflora-Hybriden)




Meine ersten beiden Staudenpfingstrosen schenkte mir eine über achtzigjährige Dame aus Bad Pyrmont vor rund 25 Jahren, und zwar eine rosafarbene und eine weiße, beide gefüllt und duftend. Sie nannte mir die Namen 'Sarah Bernhardt' und 'Shirly Temple'. Bei letzterer denke ich, dass es sich eher um 'Duchesse de Nemours' handeln könnte. Im Gegenzug bekam sie von mir 6 oder 8 größere Buchsbäume, die ich selbst gezogen hatte.

Ich machte damals Kurlaub in Bad Pyrmont. Und bei meinem täglichen Spaziergang fiel mir ein besonders schöner Garten auf. An jedem Morgen saß dort auf einer erhöhten Terrasse eine alte Dame. Sie las, schrieb oder schaute einfach nur in ihren Garten. Es war ein Bild von Zufriedenheit und stillem Glück. Jeder Mensch wünscht sich, an so einem Ort und in dieser Harmonie alt zu werden.

Als sie eines Tages in ihrem Garten werkelte, kamen wir ins Gespräch. Sie führte mich anschließend durch ihren Garten, stach mit einem Spaten kurzerhand zwei Teilstücke ihrer Pfingstrosen ab, die ich zu Hause in meinen Garten pflanzte. Und allen Berichten zum Trotz blühten beide Teilstücke bereits im folgenden Jahr.

Da seinerzeit meine Lieblingsfarben für den Garten weiß, rosa und blau waren, hatte ich in den Folgejahren nicht das Bedürfnis nach weiteren Paeonien. Das sollte sich erst in den letzten Jahren ändern, nachdem ich in der näheren Nachbarschaft ein reines Paeonienbeet gesehen hatte.










Nach den Pflanzenschildern zu urteilen, müßten in meinem Garten inzwischen folgende Paeonien wachsen: 'Bowl of Beauty', 'Dancing Butterfly', 'Edulis Superba', 'Felix Crousse', 'Gay Paree', 'Inspecteur Lavergne', 'Jan van Leeuwen' (meine absolute Lieblingssorte), 'Kansas', 'Karl Rosenfeld', 'Krinkled White', 'Nippon Beauty', 'Purple Phoenix', 'Rosea Plena', 'Rubra Plena', 'Russian Doreen', 'Victoria de la Marne', wobei ich allerdings sagen muss, dass 2-3 Sorten bei mir noch nicht blühen.

Pfingstrosen können 100 Jahre an ein und demselben Platz stehen. Deshalb sollte man sich den Standort genau überlegen. Sie sind absolut winterhart, mögen keine Staunässe, brauchen einen sonnigen Standort, nährstoffreichen Boden und genügend Abstand zu den Nachbarpflanzen. Es gibt sie einfach blühend, gefüllt-/halbgefüllt blühend und mit anemonenförmiger Blüte. Die Vermehrung erfolgt durch Teilung.

Beim Pflanzen sollten die 'Augen' maximal 3 cm mit Erde bedeckt sein. Zu tief gesetzte Pflanzen blühen schlecht oder überhaupt nicht. Im Herbst schneidet man die abgestorbenen Pflanzenteile auf ca. 10 cm zurück.

Begleitpflanzen zu Päeonien? Ich suche sie noch. Momentan sind es in meinem Garten Frauenmantel, Storchschnabel, Iris und Allium 'Purple Sensation', der sich aber immer wieder verabschiedet. Ich beabsichtige, es demnächst einmal mit weißen und blauen Glockenblumen sowie mit Akeleien zu versuchen.





CLEMATIS UND STAUDENCLEMATIS




Ich besitze heute noch die wunderschönen Kataloge Nrn. 1 bis 4 von Ingwer Jensen über Rosen und Clematis. Inzwischen gibt es meines Wissens diese Firma nicht mehr und auch die großblumigen Clematis sind fast sämtlich aus meinem Garten verschwunden, mit Ausnahme von 'Rouge Cardinal', 'Nelly Moser' und 'Hagley Hybrid', die noch so halbwegs am Leben sind.

Ich hatte alles für diese Pflanzen getan: Große Gruben ausgehoben und passendes Substrat gemischt. Sie blühten ein paar Jahre traumhaft schön und dann von einem Tag auf den anderen starben ganze Bereiche ab. Clematiswelke.




Deshalb (und weil ich mit meiner Clematis montana nur beste Erfahrungen gemacht hatte) stieg ich vor ein paar Jahren auf die Wildformen um. Davon wachsen in meinem Garten neben einigen Clem. alpina (z.B. alp. sib. 'Riga') inzwischen folgende Sorten: Von Clem. montana 'van Gogh', 'Warwickshire Rose', 'Broughton Star', 'Mountain Glory' und die weiße 'Grandiflora'.

Clem. viticella: 'Etoile Violette', 'Madame Julia Correvon', 'Polish Spirit', 'Justa', 'Aotearoa', 'Rubra', 'Betty Corning', 'Walenburg', außerdem Clem. tex. 'Duchess of Albany', Clem. tex. 'Miene Belle' Zomibel und Clem. 'Triternata Rubromarginata'.

Ich weiß nicht, was noch geschieht. Aber bis jetzt bin ich sehr zufrieden.




Und weil es Jahre gab, in denen der April sehr warm und im Juli schon so gut wie alles 'abgeblüht' war, entdeckte ich für mich die Staudenclematis.




Diese Stauden haben allesamt schöne Blätter, während die Blüten z.T. eher unscheinbar und etwas für Kenner sind.

Und getreu meinem Motto 'nicht kleckern, sondern....' haben sich mittlerweile eine ganze Anzahl in meinem Garten breit gemacht, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Bei einigen Sorten habe ich mich richtig verschätzt und versuche nun, sie zu 'bändigen'.




Das Gute daran ist, dass man etliche davon sowohl 'hängend' als auch 'lagernd' und als 'Bodendecker' verwenden kann, während andere in die Höhe wachsen wollen, schon schnell mal eben 2 m (und bei guter Pflege auch gern mehr) erreichen und dementsprechend einen Halt benötigen.



Ich erfreue mich an folgenden Sorten: 'Cassandra', 'Cote d'Azur', 'Crepuscule', 'Mrs. Robert Brydon', 'New Love', 'Purple Princess', 'Praecox', 'Wyewale' (alles heracleifolia), 'Blue Rain' (integrifolia), 'Arabella', 'Aljonouschka' (diversifolia), 'Durandi' und 'Recta'.

Vermehrung durch Teilung oder Ableger. Ich dünge mit Oscorna.





HERBSTANEMONEN

Wenn im Herbst in den Gartencentern große Töpfe mit blühenden Herbstanemonen angeboten werden, muss man einfach schwach werden. Vor ein paar Jahren wurde ich es auch und fand diese Schönen in meinem Garten im Frühjahr nicht wieder, weil der Herbst einfach der falsche Pflanztermin für diese Stauden ist. Aber davon leben die Gärtnereien ja.




Die weiß blühenden Sorten ('Honorine Jobert' und 'Whirlwind') waren komplett verschwunden. Von den rosa einfach- und gefüllt blühenden Sorten trieben dann im letzten Jahr ganz unerwartet einzelne Blätter aus.

Aber ich gebe nicht auf. An einem von meiner Tochter gekauften Haus wuchsen direkt an der Hauswand genau diese Pflanzen. Ich konnte sie einen Tag, bevor die Maurer kamen, gerade noch retten bzw. Teile davon, weil sie zwischen dicken Steinen einfach zu tief wurzelten. Diese pflanzte ich in Töpfe und überwintere sie nun in einer 'Erdgrube', wo es ihnen – wahrscheinlich auch wegen des milden Winters - bis jetzt anscheinend recht gut geht. Ich werde sie im Frühjahr in meinem Garten auspflanzen, im Herbst mit Laub abdecken und hoffe, dass es dann ein Bund fürs Leben wird.

Die Begleitpflanzen warten schon in meinem Garten: Herbsteisenhut, Farne, Hosta und diverse Silberkerzen. Wer mag, kann auch Gräser dazu pflanzen.

Herbstanemonen bevorzugen lichten Schatten (halbschattig/schattig). Humose, lehmige, durchlässige, nährstoffreiche, schwach saure bis neutrale Gartenerde wäre genau richtig. Der Boden sollte stets feucht sein. Dann dürfte nichts schief gehen.






FUNKIEN (HOSTA)




Ja, die Funkien können ganz schön süchtig machen, wenn da nicht der letzte Sommer mit einer riesigen Schneckenplage gewesen wäre. Die hat meine Freude an diesen Stauden doch ganz erheblich gedämpft.

Schon seit Jahren stehen Funkien bei mir auch in Töpfen, und das war gut so. Aber die Töpfe werden mir mit zunehmendem Alter allmählich zu schwer, zumal ich wenig Schattenplätze habe und sie ständig woanders plazieren muss.




Ich habe meine Sorten nicht gezählt. Etliche (Hosta crispula, Hosta undulata 'Univittata', Hosta elata, Hosta sieboldiana und Hosta fortunei) stehen schon seit 25 Jahren in meinem Garten.

Eine, die auch Sonne und Wärme nicht nur verträgt, sondern sogar haben möchte, ist die Lilien-Funkie mit apfelgrünem Laub und weißen, stark duftenden Blüten (Hosta Plantaginea-Hybride 'Royal-Standard').

Mit einigen neuen Sorten habe ich bezüglich der Winterhärte keine guten Erfahrungen gemacht. Sie haben meist abenteuerliche Namen, die man sich auf Dauer gar nicht merken kann. Und viele sehen sich für meinen Geschmack auch zu ähnlich, z.B. 'Striptease', 'Kiwi' und 'Hanky Panky'. Da heißt es dann immer 'Sport von....'. Oder 'Snowflakes' und 'Snowstorm' sind m.E. kaum viel anders als die altbekannte 'Kleine weiße Funkie'.

Ich habe Sammlerbeete gesehen, die mir einfach zu bunt bzw. zu unruhig waren. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich möchte (eigentlich) keine weiteren Sorten mehr.

Funkien sind Schattenpflanzen, stellen keine besonderen Ansprüche an den Boden.
Vermehrung erfolgt durch Teilung.





Als Begleitpflanzen empfehlen sich Farne, Astilben, Herbstanemonen, Silberkerzen. Sehr schön zu grün-weißen Sorten ist Bärlauch im Frühling, wenn die Pflanzen noch nicht voll ausgewachsen sind.


Kommentare:

  1. Mach doch die schmutzig rosa Hortensie einfach wieder blau, ich habe den Tipp gekriegt kurz vor der Blüte sie mit Essigessenz mit Wasser gemischt ca. 2dl auf 10lt. giessen

    AntwortenLöschen
  2. Danke für den Tipp, liebe Stephanie. Hast Du das schon probiert? Von der Hovaria 'Hopcorn' habe ich nämlich nur eine. Und die war ziemlich teuer.
    Danke übrigens, daß Dir das Verweilen auf meinem Blog offensichtlich Spaß macht und Du schon so weit gekommen bist.

    AntwortenLöschen
  3. Liebe Edith,
    ich bin total überwältigt von Deiner groß Blumenvielfalt. Mit den Anemonen erging es mir auch so. Nun habe ich erst eine neue gekauft. Manchmal aber hacke ich Stauden versehentlich selbst kaputt, weil ich nicht mehr wusste, wo genau sie standen.
    Die Hosta's wurden total weggeschleimt. Da wir ja noch nicht ständig dort wohnen und sie sich größtenteils selbst überlassen sind, verzichte ich auf weitere Versuche.
    Die kleinen Aurikel sind niedlich und hübsch.
    LG lykka

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke, liebe Lykka, für Deinen Besuch und obigen Kommentar. Ich habe diese Seite nicht mehr weitergeführt, weil ich den Eindruck hatte, dass zu wenig Leser sich dafür interessieren. Ja, die Lieblingspflanzen ändern sich auch im Laufe der Jahre. Bei den Aurikeln hatte ich ganz starke Ausfälle. Viele Töpfe waren leer.
      Liebe Grüße
      Edith

      Löschen
  4. Hallo Edith, was hast du für eine Vielfalt an interessante Stauden und Pflanzen. Mit Clematis habe ich noch nie Glück gehabt, die Wildform auszuprobieren ist eine tolle Idee. Ansonsten bin ich Hosta-Fan zum Leidwesen der Bienen und Insekten im Garten. Ich liebe die Schaublätter, aber mag nicht so gerne Ihre Blüten. Ein sehr schöner umfangreicher Beitrag mit einer großzügigen Beschreibung zu den Pflanzen in deinem Garten. Ich möchte nicht wissen wie groß der ist. :)

    Viele Grüße, Andrea

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ach, Andrea, mit der Vielfalt der Pflanzen ist das so eine Sache. Oft ist es auch ein Kommen und Gehen. In den vergangenen Jahren hatte ich z.B. viel Freude an meinen Hortensien. In diesem Jahr mußte ich viele bis zum Boden zurückschneiden, weil der Spätfrost sie ramponiert hatte und dann noch einmal die unnatürliche Hitze die übrigen Blätter richtig 'gekocht' hatte. Es gab Jahre, da waren meine Astilben ein Traum. Irgendwelche Ausfälle gibt es immer wieder. Deshalb ist ein Garten auch nie fertig. - Auch für die Wildform der Clematis muss man schon das Pflanzloch entsprechend groß ausheben, mit einer Drainage versehen und mit Kompost gemischter Gartenerde auffüllen. - Ich kenne einige Menschen, die die Blütenstiele der Hostas nicht mögen und sie abschneiden. Ich finde das nicht schlimm. Vielleicht solltest Du mal Makroaufnahmen von den Hostablüten machen. Sie sind alle verschieden und eigentlich richtige Schönheiten. - Das Grundstück mit Haus ist etwas mehr als 700 qm groß.
      Danke für Deinen Besuch und Kommentar.
      LG Edith

      Löschen